[Scrapbooking] Paper Pads

Ich liebe Paper Pads. In allen Größen, die es gibt. Manchmal mag ich sie sogar lieber Project Life Cards, da sie meist viel passender sind.
Man kann sie sich zurecht schneiden und ist nicht auf die gegebene Form angewiesen …

Deswegen fühle ich mich immer wie ein Kaninchen mit Zuckerschock, wenn ich (zum Beispiel bei TK Maxx) günstige Paper Pads bekomme.
Mal im Vergleich: ein Paper Pad der Größe 12′x12′ kostet im Laden oder in herkömmlichen Online-Shops locker um die 20 Euro aufwärts – bei TK Maxx kosten sie gerade einmal 9,99€. Und auch bei den Preisen der kleineren Paper Pads kann man schwach werden …

Bin ich dann auch in den letzten Wochen.^^

Paper Pad Pferd Vintage

Der linke Block jedoch gehört zu meiner Mutter, die mag sowas eher als ich.^^

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Eine Woche später wurde ich dann erneut schwach und konnte einfach nicht wiederstehen. Zumal es sich bei dem ersten Paper Pad (8′x8′) um Babymotive handelt, was mir sehr gelegen kommt. Ich finde selten gute Motive, die sich für einen Jungen eignen und somit kann ich endlich (vernünftig!) die Fotos von meinem Neffen verwerten. <3

Baby Boy Desert Blooms Love Letters

[Books] Montagsfrage #27

Montagsfrage_Libromanie

Happy End erwünscht?

Wünscht sich nicht jeder ein Happy End? …

Ich liebe Happy Ends. Aber ich liebe es auch, wenn der/ Autor/in überrascht und ein völlig plausibles und viel passenderes Ende liefert.
In letzter Zeit habe ich aber auch gemerkt, dass die Enden von Reihen total … ach, keine Ahnung. Sie sind alle so überspitzt und/oder für die Reihe total unpassend, dass es kein Spaß macht die Enden zu lesen.
Dafür liebe ich Einzelbände, die Happy Ends haben oder ein Ende liefern, was ich genauso liebe. (Und dafür muss es nicht immer “gut” ausgehen …)

[Rezept] Schokogugelhupf mit Erdbeeren

Vor einigen Wochen bin ich auf dieses Video gestoßen und wusste: diesen Kuchen will ich mir zu meinem Geburtstag backen!
Habe ich dann auch, aber er ist gründlich schief gegangen – was das Optische betrifft, denn geschmacklich war er einfach perfekt. ;)

Also habe ich ein paar Tage später einen neuen Versuch gewagt und ich hätte nicht zufriedener sein können.

Schokogugelhupf mit Erdbeeren

Zutaten

  • 100g Zartbitterschokolade
  • 400g Schlagsahne + 50g für die Schokolade
  • 250g Butter/Margarine
  • 200g Zucker + 4EL für die Mischung mit Sahnefest
  • 2 Päckchen Sahnefest
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 4 Eier
  • 300g Mehl
  • 1 EL Backkakao
  • 3 EL Backpulver
  • 1 Prise Salz
  • ca. 250g Erdbeeren
  • rote Lebensmittelfarbe

Zubereitung

Die Zartbitterschokolade wird grob zerkleinert und, z. B. in einem Wasserbad, erhitzt. Dabei werden 50g Schlagsahne hinzugegeben und alles gut miteinander verrührt. Seid ihr damit fertig, wird die Mischung erst einmal zur Seite gestellt, damit sie ein wenig abkühlen kann.

Nun werden in einer Schüssel die weiche Butter mit Zucker, Vanillezucker und einer Prise Salz zu einer Buttermasse verrührt. Anschließend werden einzelnd die Eier hinzugegeben.
In eine andere Schüssel werden das Mehl, der Backkakao und das Backpulver gegeben und gründlich miteinander vermischt.

Im nächsten Schritt wird unter die Ei-Buttercreme die flüssige Schokolade eingerührt. Anschließend wird die Mehlmischung in mehreren Etappen hinzugegeben. Dies wird alles miteinander so lange vermengt, bis ein glatter Teig entsteht.

Ich habe eine Silikon-Gugelhupfform, bei der sich das Einfetten erübrigt – solltet ihr eine aus Metall haben, fettet sie ein und bestäubt die Fläche mit Mehl.
In dem Video wird angegeben, dass sich eine 1,5l große Form am besten eignet. Es versteht sich natürlich von selbst, dass alles, was darüber ist, kein Weltuntergang ist. ;)

Der Teig wird eingefüllt und dan bei 175°C circa 35-40 Minuten gebacken.
(Ich hatte das “Problem”, dass er bei mir wesentlich länger drin bleiben musste, aber das lag vermutlich – mal wieder – an meinem Backofen.^^)
Kontrolliert den Kuchen mit der Stäbchenprobe und sollte er gut sein, nehmt ihn sofort raus, damit er nicht zu trocken wird.

Anschließend lasst ihn gut auskühlen – und ich meine wirklich, komplett. Mein erster Versuch hat mich gelehrt (vor allem bei heißem Wetter), dass die Sahne sich sofort verflüssigt, sollte der Kuchen noch irgendwo etwas Restwärme aufweisen. Beim zweitem Versuch habe ich den Kuchen am Vortag gebacken und den Sahne-Erdbeer-Teil auf den Folgetag verschoben.

Entgrünt die Erdbeeren, wascht sie und schneidet sie dann in dünne Scheiben. Am besten nicht zu dick, damit sie nachher gut auf der Sahne halten.

Für die Sahne mischt ihr den Zucker und die zwei Päckchen Sahnefest miteinander.
Die Schlagsahne wird mit einem Rührgerät auf höchster Stufe geschlagen, während ihr die Mischung nach und nach einrieseln lasst.
Wenn die Sahne halb steig geschlagen ist, gebt etwas von der Lebensmittelfarbe hinzu. Das ist aber kein Muss und auch die Menge bleibt euch überlassen.
Mein Tipp: beim zweiten Versuch tröpfelte ich, nach Geschmack, noch Erdbeersirup rein. Mhmmmm!
Schlagt die Sahne weiter, bis sie fest ist.

Ist der Kuchen ausgekühlt, bestreicht ihn mit der Sahne. Mit einem Messer könnt ihr die Sahne glätten.
Und zum Schluss: verziert die Sahne mit den Erdbeerscheiben und drückt sie leicht ein, damit sie halten.

[Kreativ] Filofax #1

Es hat mich also auch erwischt. Und das nicht erst seit gestern.
Nachdem mein Standardkalender bereits drei Monate nach Jahresbeginn in zwei Hälften zerfiel und ich zum gleichen Zeitpunkt auf den Filofax aufmerksam wurde, dachte ich noch, dass es Schwachsinn wäre, so etwas teures zu kaufen für – was eigentlich?

Also entschied ich mich zu Anfang etwas qualitatives zu kaufen, aber wesentlich günstiger und stieß bei Karstadt auf die Marke System. Ich fand einen kleinen süßen Planer, den ich auch direkt mitnahm.
Es verging nicht einmal Woche, in der ich zunehmend merkte, dass die Größe Pocket absolut nicht mein Fall war. Die vorhandenen Einlagen (1 Woche / 2 Seiten) war zu klein, meine gekauften Einlagen (1 Tag / 1 Seite) passten gerade so rein und die Ringgröße bot nicht mehr viel gar keinen Platz mehr.
Ich schenkte ihn also meiner Mutter (die mit ihm wunderbar zurecht kommt) und suchte mir eine neue Alternative – ich wollte immer noch nicht die Marke Filofax kaufen.
Die größeren Planer von System gefielen mir nicht und auch andere Marken sagten mir nicht 100% zu. Immerhin wollte ich einen, den ich nicht nach einem Jahr zur Seite legen würde.

Es vergingen noch Wochen und immer öfters ging ich in Läden, von denen ich wusste, dass sie die Marke Filofax anbieten und schaute mir die Planer vor Ort an. Und auch wenn sich immer mehr die Idee festigte, vielleicht doch zu der Marke zu greifen, war ich mir sehr unsicher, was die Größe betraf – A5 oder doch lieber Personal? Denn dass ich viel rein schreiben würde, besonders in der Schulzeit, das wusste ich. Aber der A5 sah im Laden immer sehr wuchtig aus … (allerdings hatte keiner der Läden einen Original vorrätig).
Erst Mitte April entschied ich mich, dass ich auf jeden Fall einen Filofax kaufen würde. Über die Größe war ich mir immer noch unsicher, denn wenn ich schon so einen teuren Planer kaufen wollte, dann sollte es verdammt nochmal auch passen und kein Hin- und Hergeschicke werden.
Schlussendlich nahm ich das Risiko in Kauf und traf meine Entscheidung – es sollte der Original A5 werden. Natürlich, wie sollte es anders sein, war ich dann auch hin- und hergerissen, was die Farbe betraf (und Merlin, wenn ich gewusst hätte, dass die irgendwann auch den Dark Aqua anbieten würden, dann hätte ich den ohne zu zögern genommen!).
Mein Kriterium: das Innenleben wollte ich hell haben. Damit kamen dann nur Fluoro Orange, Yellow und Fluoro Pink in Frage.
Das Ergebnis: The Original Organiser A5 in Yellow.

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Meine einzige Kritik an ihm: die Farbe. Sie ist toll, auf jeden Fall, aber nachdem ich ihn nun seit ein paar Monaten im Gebrauch habe, fällt jede Verschmutzung an ihm auf. Das ist nicht weiter schlimm, denn er lässt sich leicht reinigen*, aber es ist halt ein bisschen … nervig.
Ansonsten: ich liebe ihn! Es passt alles rein, ich habe Platz für To-Do Listen, für Hausaufgaben, für Termine. Die Verarbeitung ist super und auch wenn er ein A5 ist, stört mich das, wie anfangs befürchtet, überhaupt nicht!
Ich finde ihn so gut, dass ich jetzt schon weiß, dass ich mir irgendwann, in entfernter Zukunft, einen zweiten zulegen werde, aber dann für den Alltagsgebrauch und somit in einer dunkleren Farbe.
(Und ja, was ich dann mit dem Yellow machen werde, weiß ich auch schon. Jedenfalls keine doppelte Planung! ;))

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Aufteilung

Meine Aufteilung ist nicht so besonders. Hauptbestandteil sind natürlich die Kalendereinlagen. Ich nutze die, die bereits im Filofax drin waren (1 Woche / 2 Seiten). Durch die Größe passt (bisher) alles gut dahin und ich habe gelernt, dass ich die kurzfristigen und nicht allzu wichtigen Sachen auf Post-Its schreibe, die ich von Woche zu Woche mitnehme.

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Ein zweiter Bereich sind die Listen, die ich noch einmal unterteilt habe in Schule, Blog und Sonstiges.

Lesezeichen

Aber auch diese Bereiche sind bisher nur provisorisch eingerichtet, für mehr hatte ich in der Klausurenphase einfach keine Zeit. Geplant ist noch ein Kreativ-Bereich, in dem ich Ideen notieren kann.

* Leicht reinigen … bis auf die Tatsache, dass ich so dämlich war und auf der Rückseite einen Kugelschreiberstrich hinterlassen habe, den ich bisher nicht wegbekommen habe. Angeblich hilft ein Schuhreinigungsspray, aber das habe ich noch nicht ausprobiert.

Dafür habe ich mir aus Motivpapier einen Trenner gebastelt. Zuerst hatte ich einfach eine Folie laminiert, zurecht geschnitten und mit in die aktuelle Seite geheftet, damit ich dort Post-Its platzieren kann, ohne dass sie die Seiten vollkleben. Doch nach einiger Zeit sah die Folie irgendwie schmuddelig aus und ich ging dazu über das gleiche Motivpapier zu nutzen, mit den Rückseiten aneinander zu kleben und das zu laminieren.

Aktuelle Woche

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Zubehör

Zubehör

Ich bin nicht so verrückt, dass ich mir extra Zubehör nur für den Filofax anschaffe, das würde sogar meine Verrücktheit übersteigen. Ich halte nichts davon, jede Woche thematisch zu dekorieren und empfinde das irgendwie als Verschwendung.
Ich habe schon von vielen gehört, dass sie ihre Einlagen dann am Ende des Jahres abheften, aber das brauch ich ehrlich gesagt nicht. Klar notiere ich auch Ereignisse, aber die werden in Fotoform in meinem Project Life-Album wiedergegeben und da muss ich nicht 365 Tage abheften, um mir in Erinnerung zu rufen, was ich für Hausaufgaben auf hatte oder welche Termine anlagen.
Wenn ich etwas im Filofax dekoriere, dann betrifft es Sachen (Divider u.ä.), die haltbar sind und länger im Gebrauch sein werden.

Allerdings habe ich mir, gleichzeitig mit dem Filofax, ein paar Dinge neu angeschafft.
Zu einem ein Laminiergerät, von dem schon Nina berichtet hatte. Das war allerdings kein Hirngespinst, der Kauf des Filofax animierte mich lediglich dazu, das alte Laminiergerät zu ersetzen, das tatsächlich nur noch unzufriedene Leistungen abgab.
Ebenfalls neu gekauft/nachgekauft: ein Prägegerät. Also ich mit dem Scrapbooking anfing, drückte mir meine Mutter vor einem Jahr ihr altes in die Hände, was garantiert schon um die 15-20 Jahre im Keller rumflog. Es tat auch seinen Dienst – nur irgendwann, nachdem ich es fleißig nutzte, wurden ein paar Buchstaben nicht mehr richtig geprägt und die Bänder gingen beim Durchlauf teilweise kaputt. Mir war also klar gewesen, dass ich ein neues brauchte und zusammen mit dem Laminiergerät kaufte ich das Prägerät von Dymo
– auch hier gab Nina wieder den Ausschlag, mit ihrem Filofax Zubehör-Artikel.

Auch ein Eckenrunder wurde gekauft. Natürlich vorrangig für’s Project Life/Scrapbooking, aber ich habe damit auch schon die Divider für den Filofax bearbeitet.

Und ja, ich bin bekennender Washi Tape-Fanatiker. Steinigt mich, kreuzigt mich, aber manchmal kann man einfach nicht genug haben! ;D

Ich habe übrigens mir keinen extra Locher angeschafft; letztes Jahr bekam ich den Crop-A-Dile Eyeletsetter zum Geburtstag und mit dem kann man auch wunderbar Löcher stanzen. ;)